Mit dem Kita-Fest „Basar der Kulturen“ schaffte die integrative Kindertageseinrichtung einen niedrigschwelligen Begegnungsraum für Kinder, Eltern, Familien und pädagogische Fachkräfte. Ziel war es, demokratisches Miteinander, Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung im Kita-Alltag sichtbar und erlebbar zu machen. Besonders Familien mit Migrationsgeschichte wurden aktiv einbezogen, um Vertrauen aufzubauen, Unsicherheiten abzubauen und Beteiligung zu stärken.
Im Rahmen des Festes gestalteten eingeladene Akteurinnen und Akteure sowie Eltern kulturelle, kreative, kulinarische und spielerische Angebote. Familien brachten eigene Erfahrungen und Ideen, Traditionen, Sprachen und Perspektiven ein. Kinder und Eltern erlebten Vielfalt dadurch nicht abstrakt, sondern im direkten gemeinsamen Tun. So entstehen Gesprächsanlässe, Vorurteile können abgebaut und Barrieren zwischen Kita, Elternhaus und Familien unterschiedlicher Herkunft verringert werden.
Das Projekt stärkte Zugehörigkeit, Teilhabe und gegenseitiges Verständnis. Es sensibilisierte Kinder sowie deutsche und zugewanderte Eltern für ein respektvolles Zusammenleben und schaffte einen geschützten Rahmen, in dem sich alle Familien willkommen fühlten und mit ihren Ressourcen sichtbar werden durfen.

